Antimikrobielle Materialien

Antimikrobielle Materialien

Wir schützen die Gesundheit des Patienten durch innovative Werkstoffe

Infektionen, die infolge einer Behandlung im Krankenhaus auftreten (sog. nosokomiale Infektionen), stellen eine ernste Bedrohung für die Patienten dar. Dabei betrifft das Problem der Biofilmbildung sowohl medizintechnische Geräte, als auch im Körper eingesetzte Produkte, vom Drainageschlauch bis hin zum zentralen Venenkatheter.

Um die Bildung von Biofilmen zu verhindern, muss die Ansiedlung von Keimen an Oberflächen unterbunden werden. Naheliegend ist daher die Maßnahme, Medizinprodukte mit antimikrobiellen Eigenschaften auszustatten, indem man dem Material Antibiotika beimischt oder keimreduzierende Beschichtungen vornimmt.

Silberverbindungen in der Medizin

Die fortschreitende Resistenzbildung gegen Antibiotika und das vermehrte Auftreten multiresistenter Keime wie MRSA hat den Einsatz von Silberverbindungen wieder verstärkt in den medizinischen Blickpunkt gerückt.

Die antimikrobielle Wirkung von Silber ist seit Jahrhunderten bekannt, es zeichnet sich durch ein sehr breites Wirkungsspektrum aus. Weiterhin beeinflusst Silber zahlreiche bakterielle Keime und Hefen. Dabei konnte bisher keine Resistenzbildung beobachtet werden.

Verlassen Sie sich bei der Materialwahl auf unsere langjährige Erfahrung

Wir verfügen über mehr als 60 Jahre Know-how in der Rezeptierung und Verarbeitung von Polymeren für Medizinprodukte. Auf dieser Basis entwickelt Raumedic anwendungsspezifische Materialrezepturen mit Silberverbindungen, um die gewünschte antimikrobielle Wirkung zu erreichen. Unser Team unterstützt Sie gerne bei der Entwicklung Ihrer antimikrobiell ausgestatteten Medizinprodukte.