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Raumedic erhöht heimische Produktionskapazitäten

Helmbrechts/Feuchtwangen – An ihrem Standort in Feuchtwangen will die Raumedic AG die Produktionskapazitäten für medizinische Schläuche steigern. Hierfür mietet das Medizintechnikunternehmen in den kommenden Monaten bei seiner Schwestergesellschaft Rehau eine zusätzliche Fläche von 4.000 Quadratmetern an. 

Mitte 2021 sollen die Umbaumaßnahmen in der Werkshalle beginnen und ab Ende 2022 die ersten Schläuche unter Reinraumbedingungen extrudiert werden. Bei einigen Produktgruppen, darunter komplexe Thermoplast-Schläuche, ist der Hersteller an seine Kapazitätsgrenzen gestoßen. COO Martin Schenkel erklärt: „Das merken wir jetzt umso deutlicher, da wir seit einigen Monaten eine erhöhte Nachfrage nach Komponenten für Infusions- und Ernährungsanwendungen verzeichnen.“ Um das Wachstum in der Schlauchextrusion langfristig zu sichern, investiert das Unternehmen aus dem oberfränkischen Helmbrechts in den kommenden Jahren daher mehrere Millionen Euro im Werk Feuchtwangen. 

Raumedic beschäftigt in Feuchtwangen derzeit rund 90 Mitarbeiter. Im Zuge der Erweiterung sollen weitere gewerbliche Arbeitsplätze entstehen. An seinem Standort in Mittelfranken fertigt der Medizintechnikhersteller pro Jahr rund 380 Millionen Meter Schlauch aus unterschiedlichen medizinischen Kunststoffen, die zum Teil in eigenen Compoundieranlagen aufbereitet werden. Abnehmer der Lösungen sind namhafte Global Player aus der Medizinprodukte- und Pharmaindustrie. 

Um dem wachsenden Bedarf an medizinischen Schläuchen gerecht zu werden, baut Raumedic die Extrusionskapazitäten an seinem Standort in Mittelfranken aus.