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Kann man unpolare Thermoplaste und Silikone dauerhaft miteinander verbinden? Man kann!

Helmbrechts/DüsseldorfSILEFIN – Der Verbund aus SILikon und PolyolEFIN

Spritzgegossene und coextrudierte Hart-Weich-Kunststoffkombinationen sind seit Langem Stand der Technik. Der Verbund aus harten Thermoplasten und weichen thermoplastischen Elastomeren ist bereits in vielen Bauteilen Realität. Doch nicht selten müssen dabei Kompromisse zu Lasten des Langzeit- und Rückstellverhaltens der Weichkomponente eingegangen werden. Dieses Element aus einem Silikonelastomer zu realisieren, wäre die wünschenswerte Alternative. Doch dazu stehen nur eine Handvoll polarer Thermoplaste als Partner zur Verfügung.

In einem Forschungsprojekt ist RAUMEDIC nun ein großer Schritt gelungen: Eine Neuentwicklung ermöglicht es, Polyolefine als unpolare Thermoplaste mit einem Silikonelastomer zu einem neuartigen Haftverbund zu vereinen.

Damit ist der Weg offen, Dichtelemente oder Ventile direkt an die umgebende Polyolefinkomponente anzuspritzen. Das vereinfacht nicht nur medizinische Bauteile oder pharmazeutische Dosiersysteme. Es verbessert auch deren Produktsicherheit. Eine Möglichkeit sind auch coextrudierte Schläuche, deren Silikonaußenschicht für hervorragende Pumpeigenschaften und ein exzellentes Rückstellverhalten sorgen. Gleichzeitig zeigt die PP-Innenschicht mit seiner ausgeprägten Hydrophobie und der geringen Gaspermeabilität nahezu keine Wechselwirkungen mit dem Durchflussmedium. Je nach Anwendung und Anforderung kann RAUMEDIC einen variablen Schichtaufbau realisieren. Der Entwicklungspartner für die medizintechnische und pharmazeutische Industrie verwirklicht mit seinen Kunden individuelle Produkte.

RAUMEDIC veröffentlicht auf der COMPAMED 2015 in Halle 8a, Stand F28 erstmals Ergebnisse zum Thema SILEFIN. Darüber hinaus zeigt der Polymerspezialist weitere interessante Verbindungen aus Thermoplasten und Silikon für spritzgegossene und extrudierte Medizinkomponenten.

SILEFIN – Der Verbund aus SILikon und PolyolEFIN